Harburg: (pm): „Der Rettungshubschrauber muss in Donauwörth stationiert werden. Die Entscheidung darf nicht davon abhängen, welche Region über welche politischen Kanäle den größeren Druck aufbauen kann“, so die Stellungnahme der SPD-Kreistagsfraktion angesichts der massiven Forderungen aus Augsburg und Umgebung.
„Wieder einmal erfährt ein großer Teil der Kreisräte den aktuellen Sachstand, dieses Mal die Eckdaten des Kreishaushalts, aus der Zeitung“, kritisiert die SPD-Fraktionsvorsitzende Ursula Straka den Stil von Landrat Rößle. Über die Höhe der Kreisumlage sollte nach Aussage des Landrats erst in der dritten Sitzung des Kreisausschusses anfangs März gesprochen werden, nachdem sich die gewählten Kreisräte im Rahmen ihrer Fraktionen informieren und abstimmen konnten. Jetzt prescht der Landrat vor und setzt das Thema auf die öffentliche Agenda.
Oettingen (pm): „Die Kreiskliniken und Seniorenheime liegen uns ganz besonders am Herzen“, bedankte sich die Vorsitzende Ursula Straka für das offene Gespräch der SPD-Kreistagsfraktion mit gKU-Vorstand Gerhard Wurm, mit dem man sich schon wiederholt getroffen hatte, um sich zu informieren und Anliegen vorzubringen.
Es muss ein Ruck durch die ganze Partei gehen“. Darüber war man sich bei der ersten SPD-Vorstandssitzung nach der Bundestagswahl im Unterbezirk Donau-Ries einig. Um einen Neuanfang zu erreichen, dürfe man nach so einem schlechten Wahlergebnis nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sondern es sei eine gründliche Aufarbeitung nötig.