Wallerstein

Wahlveranstaltung zur Kommunalwahl in Munningen

Veröffentlicht am 14.01.2008 in Wahlen

Munningen: (pm) „Auf gesundem finanziellen Boden“ stehe der Landkreis, so formulierte es der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion bei einer Wahlversammlung in Munningen. Daher seien weitere notwendige Investitionen im Schulbereich möglich, zum Beispiel eine Zweifachturnhalle für das Gymnasium in Oettingen. Auch die „Kreisumlage muss gesenkt werden“, damit die Kommunen Spielräume bekommen.

Der Kreis habe seine Kreisstraßen über die Jahre hinweg in einem „ordentlichen Zustand“ gehalten, im Unterschied zum Freistaat. „Die Verfassung vieler Staatsstraßen spottet jeder Beschreibung“, so Stowasser weiter. Aber jetzt im Wahljahr nehme man aus durchsichtigen Motiven wieder Geld in die Hand, um endlich etwas zu tun.
Die Vorsitzende der SPD Donau-Ries Ursula Straka stellte den Zuhörern dann zentrale Programmpunkte der SPD für die Kreistagswahl vor. „Gerecht muss es zugehen“, das sei eine wesentliche Zielsetzung. Dies gelte für Bildungschancen genauso wie das Miteinander der Generationen. „Wir heute dürfen auch nicht auf Kosten unserer Kinder leben“, so Straka weiter. Umweltschutz müsse ein wichtiger Maßstab bei allen Vorhaben sein. Flächenverbrauch zum Beispiel dürfe nicht nur in Sonntagsreden eine Rolle spielen, zumal bei rückläufiger Bevölkerungsentwicklung.
Schließlich stellten sich drei weitere SPD-Kreistagskandidaten vor, die ihre Kompetenzen gerne in das Kreistag einbringen möchten: Franz Eisenbarth aus dem Berufsschulbereich, Werner Paa als Mitarbeiter beim „Ferienland Donau-Ries“, Georg Wiedemann als Personalratsvorsitzender und Christoph Schmid aus seiner Tätigkeit als Arbeitsvermittler.

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