Holzkirchen: (pm): Bei einer Wahlversammlung in Holzkirchen forderte der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Helmut Stowasser eine „deutliche Senkung“ der Kreisumlage, damit den Kommunen ein zusätzlicher Spielraum für Investitionen bleibe. Aus dem Haushalt des letzten Jahres könne ein Überschuss von 2 Millionen Euro an den Vermögenshaushalt 2008 überwiesen werden. Der Landkreis stehe mit einer deutlich unter dem Landesdurchschnitt liegenden Pro-Kopf-Verschuldung außerdem sehr gut da. Neben der Entlastung der Kommunen werde der Kreis auch wichtige Aufgaben wie die Sanierung von Kreisstraßen vornehmen. Hohe Priorität bei den anstehenden Maßnahmen habe zum Beispiel die Wörnitzbrücke an der DON 5 bei Wechingen.
Die Vorsitzende der SPD Donau-Ries Ursula Straka stellte die Programmpunkte der SPD für den Kreistag vor. Es gehe um ein gerechtes Miteinander der Regionen und der Generationen. Jung und Alt, Männer und Frauen aus allen Gruppen der Bevölkerung seien auf der SPD-Kreistagsliste vertreten und man wolle sich solidarisch für einen Ausgleich der jeweiligen Belange einsetzen. Kontraproduktiv seien dabei eigene Listen für jedes Sonderinteresse. So werde das Gegeneinander gefördert, statt das Miteinander, so Ursula Straka.
Christoph Schmid betonte bei seiner Vorstellung, er fühle sich als Vertreter der jungen Generation gefordert und möchte sich daher engagieren. Werner Paa hob hervor, dass er seine Kenntnisse und Erfahrungen aus seiner Mitarbeit beim „Ferienland Donau-Ries“ und beim Geopark im Interesse des Landkreises einbringen möchte. Franz Eisenbarth verwies auf seine Erfahrungen als Jugendschöffe, und Paul Schneele aus Nördlingen stellte sein gewerkschaftliches Engagement und seinen Einsatz für die Beschäftigten der Donau-Ries Kliniken heraus.